Juergen Winkler beim Informationsabend der  Selma-Rosenfeld-  Realschule in Eppingen

Besuch beim Informationsabend der Selma-Rosenfeld- Realschule in Eppingen

Eine Fortbildungsveranstaltung für mich – Besuch beim Informationsabend der Selma-Rosenfeld-

Realschule in Eppingen

Wie geht es weiter mit der Realschule? Wie sieht der neue Bildungsplan aus? Welche Auswirkungen wird er haben? Um diese drei Fragen ginge es am 26.1.2016 in der Eppinger Hardwaldhalle, in die Elternschaft und Schulleitung der Selma-Rosenfeld- Realschule eingeladen hatten.

Schulleiter Neumann und seine seine Stellvertreterin Frau Döll machten deutlich, welche positiven Entwicklungen auch an der Realschule dank der grün-roten Landesregierung stattfinden. So wird auf der Realschule zukünftig auf zwei unterschiedlichen Niveaus unterrichtet, dem G(rund)-Niveau und dem M(ittleren)-Niveau, wobei letzteres die Regel sein wird und der bisherigen Mittleren Reife entspricht. Schüler*innen, die diese Stufe nicht erreichen, werden auf dem G-Niveau unterrichtet und können nach der 9. Klasse nun auch an der Realschule den Hauptschulabschluss machen – und trotzdem dann nach der 10. Klasse sich am Realschulabschluss versuchen. Da die Kinder nach der 5. und 6. Klasse – das ist die Orientierungsstufe, in der es kein Sitzenbleiben mehr geben wird – weiter im Verbund zusammenbleiben, ist der Wechsel in das andere Niveau weit problemloser als die bislang nötigen Schulwechsel. Entwicklungsbedingte schulische Krisen oder schulisches Versagen aufgrund familiärer Veränderungen haben weit weniger gravierende Auswirkungen, da jeweils zum Halbjahr wieder gewechselt werden kann. Durch die verbesserte Lehrerzuweisung können sowohl für schwächere, als auch für bessere Schüler in größerem Umfang Fördermaßnahmen angeboten werden.

Die anschließende Fragerunde richtete sich überwiegend an den ebenfalls anwesenden Schulamtsdirektor Herrn Ledermann vom Staatlichen Schulamt Heilbronn. Neben Rückfragen zum neuen Modell wollten Eltern und Lehrer vor allem wissen, wie dem Unterrichtsausfall begegnet werden könne. Dass Lehrer*innen fehlen, wollte Ledermann nicht bestreiten, doch sei dies nicht Schuld der Landesregierung, die würde einstellen. Schuld sei der Arbeitsmarkt, es gebe einfach nicht genügend ausgebildete Lehrkräfte.

Man sieht, hier wird überzeugende Arbeit für unsere Kinder geleistet.

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