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Bildung und Ausbildung sind elementar fürs Ländle

Schule begegnet mir immer wieder mit einer neuen Perspektive, derzeit v.a. als interessierter und aufmerksamer „Nachfrager“, der in den nächsten Jahre dieses wichtige Feld der Landespolitik mitgestalten will. Dazu habe ich in den letzten Monaten viele Gespräche mit Eltern, Lehrern und Schulleitern geführt und festgestellt, dass die derzeitige Perspektive eines 2-Säulen-Modells mit verstärkten individuellen Ansätzen der richtige Weg ist, auf dem allerdings noch nicht alle Steine beseitigt sind und nicht alle Engagierten die notwendige Wertschätzung erfahren. Deshalb setze ich mich auch weiterhin für diesen Weg ein, der gerade im ländlichen Raum bei beharrlicher Verfolgung zu einem guten Ziel führen wird.
Ausbildung ist inzwischen seit 10 Jahren mein Thema. Viele junge Leute haben inzwischen auf meinem Hof eine Ausbildung zum Winzer oder Gärtner Fachrichtung Obstbau oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) gemacht. Dabei liegt mir die Vermittlung von Zusammenhängen in der Natur, sowie der Konsequenzen unseres Arbeitens v.a. am Herzen. Unser vielfältiger Betrieb ist ein optimales Lernfeld im Bereich Obstbau, da bei uns alle Kulturen außer Erdbeeren, Himbeeren und Heildelbeeren angebaut werden. Als Biobetrieb ist und sind sowohl unser Betrieb als auch die Azubis in der Berufsschule etwas Exotisches. Leider finden die spezifischen Herausforderungen des Biobetriebs in den schulischen Inhalten noch nicht die nötige Berücksichtigung, weshalb ich mich seit 2 Jahren jetzt auch in diesem Bereich engagiere. Als Hilfslehrer organisiere ich 2 Veranstaltungen im Jahr in denen spezielle Bio-Obstbau-Themen aufgearbeitet werden.

Am 13.1.2016 war ich deshalb wieder einmal im Kreisberufsschulzentrum und habe beim Schulleiter der Christiane Herzog Schule Herrn Ulbrich meine Vertragsverlängerung unterzeichnet.

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