Jürgen Winkler im Gespräch mit Asylbewerbern in Eppingen

Jürgen Winkler im Gespräch mit Asylbewerbern in Eppingen

Integration. Toleranz.

Als Christ lebe ich frei. Aber ich bin mir bewusst,  dass ich nicht für mich alleine lebe. Ich habe nicht nur zufällige Nächste, sondern sie sind mir auch Auftrag. Diese Prägung leitet mich.

Mir ist wichtig, dass wir …

… Menschen integrieren,  die zu uns kommen, weil sie in ihrer Heimat nicht mehr leben können.

Es muss uns gelingen,  die humanitäre Herausforderung der Aufnahme von Flüchtlingen würdig zu gestalten.  Wir sollten aber auch dazu beitragen, Menschen in ihrer Heimat, ihrem angestammten Kulturkreis,  Zukunft und Frieden zu ermöglichen. Deshalb müssen wir unseren Fortschritt,  unseren Wohlstand stärker in die Regionen der Erde „wandern lassen“, damit nicht die Menschen wandern müssen. Es ist Zeit für eine „selbstlosere“ Entwicklungshilfe und eine nachhaltigere Entwicklung in Landwirtschaft und Gewerbe. Ausserdem ist es wichtig den Rüstungsexport zu stoppen. Es darf nicht sein, dass wir Geld verdienen in dem wir Waffen in Krisenregionen liefern und dann erstaunt die Augen reiben wenn die Menschen von dort fliehen müssen.

We are one world cafe in Brackenheim

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… Menschen mit einem Handicap im gesellschaftlichen, schulischen und beruflichen Bereich  eingliedern.

Inklusion muss möglich und selbstverständlich sein. Gleichzeitig müssen wir aber in den Strukturen unseres Landes noch bessere Wege finden, um all jenen gerecht zu werden, die unserer besonderen Unterstützung bedürfen.  Hierbei ist vor allem auch zu beobachten wie es möglich sein wird ein Netz an Förderschulen für all diejenigen aufrecht zu erhalten, für die Inklusion aus welchem Grund auch immer nicht der richtige Weg ist.

… Menschen in ihren Lebensformen tolerieren, im Bewusstsein der Bedeutung von familiären Strukturen für unsere Gesellschaft.

Als familiengeprägter Mensch weiß ich um den Wert eines „warmen Nestes“ für das Heranwachsen von Kindern. Dies gibt mir aber nicht das Recht, über andere Lebensmodelle zu richten.

In unserer Gesellschaft muss es möglich sein,  auch andere Formen zu leben. Ich halte es für wichtig, dass wir anerkennen: Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Diejenigen (Paare), die Kindern einen Weg in die Gesellschaft gestalten, leisten einen unterbewerteten gesellschaftlichen Beitrag. Hier muss mehr „Generationengerechtigkeit“ organisiert und von der Politik ermöglicht werden.

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